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Anoia

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ger. Anoia; engl. Anoia

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Anoia ist die Göttin der hoffnungsvollen Fälle. Sie besitzt keinen eigenen Tempel jedoch eine Vertreterin in Form einer freiberuflichen Priesterin mit einem Büro in der Ankertaugasse (bzw. der Kabelstraße, siehe hier) in Ankh-Morpork.

Anoia ist eine der Gottheiten, die Feucht von Lipwig um Hilfe bittet, nachdem das Postamt niedergebrannt ist.

Werdegang

Vormals war Anoia, vermutlich unter dem Namen Lela, eine Vulkangöttin und zuständig für Eruptionen und Lavaströme. Sie sattelte um, weil sie es gar nicht mochte, dass der Gott der Stürme ständig auf ihre Lava regnete. Aus dieser Zeit stammt wohl auch noch Anoias Angewohnheit, Funken sprühende Zigaretten zu rauchen.

Seit ihres Ressortwechsels hat und Anoia als Göttin der Dinge, die in Schubladen klemmen, eine kleine, aber stabile Nische auf dem Gebiet der Spiritualität gefunden, die, da sich ständig Küchenutensilien in Schubladen verklemmen, ausreichend Glauben produziert. Dies beruht auch darauf, dass Anoia auch Flüche als Gebete akzeptiert. Weitere Glaubensresourcen fand sie in verwandten Aufgaben, wie verschwundenen Korkenziehern oder den Dingen, die hinter dem Sofa verschwinden. Obwohl sie so ihrer Existenz als Göttin eine solide Grundlage geschaffen hatte, war ihr Kult lange recht ungeordnet und spontan. Nicht einmal in Ankh-Morpork gelang es ihrer Anhängerschaft, sich zu organisieren. Hier wurden ihre weltlichen Angelegenheiten nur von einer Priesterin auf Agenturbasis vertreten.

Erst als bekannt wurde, dass Feucht von Lipwig auch durch ihre göttliche Hilfe einen großen Goldschatz fand, änderte sich dies. Ihre Verehrung nahm daraufhin rasant zu und Anoia wurde zu einer sehr beliebten Göttin. In der Folge begann man mit dem Bau eines Tempels.

Als umtriebige Gottheit spielt Anoia in Der Winterschmied/Wintersmith mit dem Gedanken, in klemmende Reißverschlüsse einzusteigen, um sich weitere Glaubensquellen zu erschließen.

Im Königlichen Kunstmuseum von Ankh-Morpork hängt das Gemälde Die Göttin Anoia erhebt sich aus dem Essbesteck.

Anspielungen

Der Name Anoia ist lautmalerisch dem englischen Verb to annoy (somebody) (deut. (jemanden) verärgern) angelehnt.

Übersetzung

In Ab die Post/Going Postal wurde die Straße, in der sich das Büro befindet, mit Kabelstraße übersetzt und nicht wie zuvor und danach mit Ankertaugasse.

Bücher mit Anoia

Bücher, in denen Anoia erwähnt wird

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