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Wald von Skund

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ger. Wald von Skund; engl. Forest of Skund

Allgemeines

Der Wald von Skund befindet sich randwärts der Spitzhornberge in Richtung Ankh-Morpork. Er liegt am Rand der Sto Ebene.

Der Name Skund bedeutet so viel wie Die Finger weg, du Blödmann! (engl. Your Finger You Fool). Im Wald von Skund befindet sich auch der Berg Oolskunrahod oder besser Wer ist der Narr, der nicht weiß, was ein Berg ist? (engl. Who is this Fool who does Not Know what a Mountain Is). Diese Namen erklären sich aus der Vorgeschichte, in der ein der Landessprache nicht mächtiger Kartograph hier erschien, mit seinem Finger auf etwas zeigte und bedeutete, dass er wissen wolle was das sei. Die Antworten trug er dann getreu als vermeintliche Namen in seine Karten ein.

Rincewind und Zweiblum werden vom Oktav im Buch Das Licht der Phantasie/The Light Fantastic dort hingebracht, um nicht nach einem Sturz über den Rand der Scheibenwelt zu sterben.

Die Bäume dort sind fähig zu sprechen und haben, nach einem Gespräch mit Rincewind, die erste Baum-Religion gegründet, die besagt, dass ein Baum nach einem guten Leben in Form von fünftausend Rollen Toilettenpapier wiedergeboren wird.

Ein weitere Besonderheit des Waldes von Skund ist ein sich darin befindliches, verlassenes Lebkuchenhaus einer Hexe.

Der Wald von Skund beherbergt auch Gnome, die dort manche Pilze bewohnen.

Anspielungen

Die Geschichte zur wörtlichen Bedeutung ist tatsächlich eine mögliche Erklärung für die Herkunft des Namens der Halbinsel Yucatán. Die erobernden Spanier sollen ein paar Einheimische nach dem Namen des Ortes gefragt haben, worauf die Mayas geantwortet haben sollen Ma' k u'uyik a t'àani', was bedeutet Ich verstehe dich nicht. Eine ähnliche Geschichte, die sich jedoch mittlerweile als falsch herausgestellt hat, gibt es zum Wort Känguru. Angeblich hatte der Brite James Cook als erster Europäer diese Tiere gesichtet und als er nach dem Namen des Tiers fragte, sollen ihm Aborigines in ihrer Sprache geantwortet haben Ich verstehe nicht, was Cook als den Tiernamen interpretierte. Sowohl die Entstehung der Theorie zu Yucatán als auch die Falsifizierung der Känguru-Legende fanden in den 1970er Jahren statt.

Bücher mit dem Wald von Skund

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